Es geht nur mit sozialer Kompetenz.
" Auch im Trainerberuf lässt sich ja der Erfolg der eigenen Arbeit beileibe nicht nur auf medizinische, biomechanische, trainingsmethodische und wettkampftaktische Kenntnisse, also auf rein fachliche Qualitäten zurückführen, sondern er hängt eben immer auch entscheidend davon ab, inwiefern es auf der Ebene des sozialen Miteinanders gelingt.(...) Generell steckt vor einem modernen, an Selbstbestimmung und Persönlichkeitsentfaltung orientierten Werthorizont ein hohes Maß an Personalisierung – im Sinne einer situativ-individuellen Zuwendung innerhalb der Trainer-Athlet-Interaktion – das zeitgemäße Verständnis von Sozialkompetenz ab. Dies wird auch von den Praktikern so gesehen, deren Aussagen gemäß die so genannten „alten Trainerschulen“, die sich vor allem durch einen autoritären Führungsstil, die Formalisierung der Trainer-Athlet-Beziehung und die geringe Beachtung individueller Bedürfnisse auszeichneten, kaum mehr als Erfolg versprechend eingeschätzt werden können. Na...