Glück?! - normativ.




Glück ist eine Utopie. Ein ou topos - ein Nicht-Ort. Die Evolution operiert mit Orten/Zielen, die man nicht erreichen kann. Der Mensch versucht es stetig, kommt aber nie an. So will es die Evolution. Würde er ankommen, könnte er sich ja gleich umbringen. "Becoming instead of being".


...to dos:
...nach Willibald Ruch, Humorforscher und Vertreter der Positiven Psychologie:




Glück in der Esoterik

Die Anleitung zum Glücklichsein

Lächle
Sei ehrlich
Treibe Sport
Entspanne dich
Ernähre dich gesund
Vergebe dir und anderen
Setze dir Ziele und glaube an dich
Sei wachsam, achtsam und behutsam
Nehme die Energie der Sonnenstrahlen
Rede und denke weniger, handle mehr
Sei dankbar, für das, was du hast und bist
Lerne vom Leben, immer und zu jeder Zeit
Denke nur das, was auch Realität werden soll
Schließe Freundschaft mit deiner Vergangenheit
Bilde und entwickle dich weiter, dein Leben lang
Tue nur Dinge, die für dich sinnvoll und stärkend sind
Akzeptiere und liebe dich selbst, wie auch dein Leben
Nutze deine Lebensenergie für deine Selbstverwirklichung
Gib einen Teil deines Glücks weiter und tue Gutes für andere
Überwinde deinen inneren Schweinehund, so oft es nur geht
Umgebe dich nur mit Menschen, die dir gut tun. Sei auch mal allein
Genieße das Jetzt und mach dein Glück nicht von der Zukunft abhängig
Löse dich von Zufall und Schicksal. Du hast dein Glück selbst in der Hand
Sorge für eine tiefe Verbindung zu einigen Familienmitgliedern und Freunden
Ersetze laute und störende Gedanken durch schöne, oder lerne, zu meditieren.

Minimalismus, Manifest, Minimalist, Mr., Sebastian Michel, Freiheit, Moment, Genießen, motivieren, Absichten, Ziele Unabhängigkeit



Noch mehr Ratschlägen zur konkreten Lebensführung.
Aus Daniel Goleman: EQ











Glück in der Werbung





Glücksatlas Deutschland
Die Schwarmintelligenz spricht:









Dazu Leo Tolstoi:

 „Alle glücklichen Familien gleichen einander, jede


unglückliche Familie ist auf ihre eigene Weise unglücklich.“

...der erste Satz aus dem 1877/78 veröffentlichten Roman Anna Karenina 



...donots:


*1. Schuld suchen*
Die Schuld bei anderen zu suchen ist auf der einen Seite normal - wir wollen unser positives Selbstbild wahren - und auf der anderen Seite ist es ein Zeichen von Unreife. Warum? Weil wir nicht bereit sind, die Verantwortung zu übernehmen. Dabei fühlt es sich so gut an, die Verantwortung auch dann zu übernehmen, wenn mal was schief geht: Wir sind dann nämlich nicht den Umständen ausgelieferte Opfer, sondern behalten das Steuer in der Hand und können Dinge beim nächsten Mal positiv beeinflussen. Außerdem steht es langfristig auch unserem Selbstwertgefühl gut, denn nur selbstsichere Menschen gestehen sich Fehler ein. Und wissen Sie, wie gut es sich anfühlt, anderen ihre Schuld zu vergeben?
*2. Neiden*
Vergleichen und Neiden sind die Königswege zum Unglück. Es ist die ewige Illusion, dass wir irgend etwas nicht haben oder erreichen, dass jemand anderes bereits erlangt hat. Dabei kennen wir den anderen gar nicht so genau und wissen nicht, ob nicht auch er den Neid einem anderen gegenüber spürt oder sonstwie unglücklich ist. Neid ist unbesiegbar, wenn man ihn zulässt. Neid ist ein Begleiter in einerLeistungsgesellschaft
, in der wir ständig nach Glück und Erfolg streben. Er wird uns keine Ruhe lassen und uns immer weiter vor sich her treiben, bis wir erschöpft zusammenbrechen und feststellen, dass wir gar nicht gelebt haben, sondern nur Schimären hinterher gerannt sind.
*3. Festhalten*
Wir haben alle ein Sicherheitsbedürfnis und halten deswegen an den verschiedensten Sachen fest, selbst wenn sie uns nicht mehr gut tun: Beziehungen, die uns mehr Gram als Liebe bringen; Jobs, die keinen Reiz, sondern nur noch Stress machen; manchmal ein ganzes Leben, das eine neue Richtung bräuchte. Aber wir scheuen uns, das vermeintlich sichere zu verlassen und zu neuen Ufern aufzubrechen, denn das Unbekannte steht für Unsicherheit und Gefahr. Das ist aber in der heutigen Welt oft ein Trugschluss. Gibt es in Ihrem Leben Dinge, an denen Sie nur noch aus Gewohnheit festhalten, obwohl sie längst alles Positive verloren haben? Lassen Sie los!
*4. Sich beschweren*
Wer sich ständig beschwert, sei es anderen gegenüber oder sich vor sich selbst bemitleidet und beschwert, der manifestiert diese negative Sicht der Dinge. Auf Dauer akzeptiert man sich selbst als ständig meckernde und übel gelaunte Person, die sich immer nur über alles beschwert, anstatt die eigene Welt zu verbessern. Ich finde die Doppeldeutigkeit von "sich beschweren" übrigens sehr hilfreich: Man beschwert sich selbst und das zieht einen runter.
*5. Alles kontrollieren*
Wer immerzu alles in seinem Leben zu kontrollieren versucht, der muss ständig frustriert sein. Denn wir können nur sehr wenig kontrollieren, andere Menschen, Tiere, selbst die Dinge haben ihr Eigenleben. Wenn wir mit der Erwartung daran gehen, dass wir die Dinge unter Kontrolle halten können und dann läuft doch alles anders, als wir es erwarten, dann werden wir ein Leben voller Enttäuschung und Ärger haben, weil sich scheinbar alles unserem Einfluss widersetzt. Akzeptieren Sie, dass nicht immer alles sauber ist, dass ihr Partner die Dinge anders sieht als sie, dass das Leben voller Überraschungen ist.
*6. Bewerten, urteilen und kritisieren*
Wissen Sie was: Sie müssen nicht zu allem eine Meinung haben! Es ist dem Universum scheißegal, was Sie an dieser Welt auszusetzen haben. Beobachten Sie einfach die Welt, hören Sie zu, fühlen Sie! Wenn Sie sich ständig durch Urteile und Kritik vergegenwärtigen, was sie nicht mögen, dann sehen Sie bald nur noch Dinge, die Sie nicht mögen. Versuchen Sie es mal anders herum: Gehen Sie durch die Welt und nehmen Sie einfach nur wahr. Bald wird Ihnen auffallen, was Sie alles schön finden. Das macht glücklich.
*7. Alles bereuen*
Aus Fehlern der Vergangenheit zu lernen, ist wichtig und hilfreich. Fehler aber ewig zu bereuen oder immer an ungenutzte Chancen
 zu denken, macht unglücklich. Wer immer nur an vergangene und trübe Momente denkt, der kommt aus dem Heulen nicht mehr raus und erreicht in Zukunft auch nichts. Beim nächsten Mal besser machen, die nächsten Chancen zu erkennen, das sind Ziele, auf die sich die Konzentration lohnt.
*8. Negative Selbstgespräche*
"Ich hab ja sowieso keine Ahnung." "Das klappt niemals!" "Was habe ich mir nur dabei wieder gedacht?" "Das schaffe ich nie." Kennen Sie das? Manche Menschen neigen zu solchen Selbstgesprächen. Wo das herkommt? Oft kann man noch den Ton der Eltern heraushören, wenn man sich mal selbst zu hört. Solche negativen Selbstgespräche dürfen Sie sich nicht zumuten! Sie deprimieren uns, zerstören unser Selbstvertrauen und lenken den Blick auf negatives. Achten Sie darauf, hören Sie sich mal selbst zu. Wenn Sie sich bei negativen Selbstgesprächen ertappen sollten, dann stoppen Sie sich. Selbstgespräche werden zu selbsterfüllenden Prophezeiungen. Auch die positiven! Also drehen Sie es um, treten Sie der Stimme entgegen: "Ich weiß mehr, als du mir je zugetraut hast!" "Wenn ich will, schaff ich das auch!" "Das wär' doch gelacht."
*9. Perfektionismus*
Geben Sie zwei Menschen einen Stift und ein ausreichend Papier und bitten Sie den einen, innerhalb einer Stunde ein perfektes Pferd zu malen. Bitten Sie den anderen innerhalb einer Stunde beim Malen von Pferden immer besser zu werden. Was meinen Sie, wer nach der Stunde zufrieden und wer frustriert sein wird? Eben! Perfektionismus ist eine Angst
, die uns davon abhält, unsere Ziele mit Nachsicht, Freude und Inspiration zu erreichen. Werden Sie nicht perfekt, werden Sie besser!
*10. Sich ängstigen*
Angst ist natürlich und soll uns schützen, aber zu viel unangebrachte Angst
 hält uns davon ab, uns selbst zu entfalten und mit uns glücklich zu werden. Unangebracht ist die Angst vor allem dann, wenn die Folgen der Angst schlimmer sind, als das, wovor wir Angst haben. Beispiel: Sie halten den Mund aus Angst, ihr Chef mag Ihre Idee nicht oder kann Ihre Kritik nicht ertragen. Was würde denn passieren, wenn Sie es trotzdem sagten und der Chef wäre sauer? Eben, nichts. Ihr Chef ist sowieso sauer. Was aber passiert, wenn Sie es nicht sagen: Sie stehen nicht zu sich selbst, leugnen die Wichtigkeit ihrer Position, ihre Kreativität und Menschlichkeit. Lassen Sie das nicht zu. Seien Sie mutig, machen Sie den Mund auf!

Kommentare

Beliebte Posts aus diesem Blog

Der Samurai – Himmel und Hölle

Ikea-Effekt

jede unglückliche Familie ist auf ihre eigene Weise unglücklich