Warum gibt es experiencing self und remembering self

Wir besitzen die Fähigkeit uns rückblickend negative Erlebnisse schönzureden. Vgl. Homoiostase
Anders rum: Große Erwartungen - grosse Gefühle. Vorfreude ist die schönste Freude, weil wir aktiviert werden müssen. Dass es dann im Rückblick dann doch nicht so toll ist - egal. Hauptsache wir sind von A1 zu A2 gekommen.


"If people were  aware of how readily their affective reactions to 
failure, misfortune, or bad news could be mentally undone, they 
might not be motivated to take the actions required to preclude 
those outcomes. 
(...)

In somewhat more  clinical language,  if people real- 
ized  how  capable  they  were  of  emotion-focused  coping  (i.e., 
dealing  psychologically with  negative  affect),  they  might  not 
engage in problem-focused coping (i.e., dealing physically with 
the environmental sources of their negative affect; see Lazarus, 
1985).  An  organism  aware  of  its  ability to  construct  its  own 
satisfaction might well lose its preferences for one outcome over 
another  and become  happily extinct. "
Daniel T. Gilbert, Harvard  University



Wir müssen das Ergebnis unserer Handlungen also emotional überbewerten, um unseren Arsch hochzubekommen. Dass sich am Ende alles wieder relativiert, dessen sind wir uns nicht wirklich bewußt. Denn wenn wir diesen Mechanismus zu sehr durchschauen würden, würden wir noch auf den Bäumen leben. Die Evolution bzw. das egoistische Gen will das nicht. Es gibt uns einen richtigen Arschtritt damit wir von A1 zu A2 fliegen.

Deswegen der Unterschied zwischen experiencing self und remembering self!


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