1. fühlen 2. denken 3. handeln
Das westlich-abendländische-kapitalistische System ist keine Sackgasse. Aber der Pfad, Weg, Straße, Autobahn auf der sie stattfindet, ist schlecht geteert und voller Schlaglöcher. Trotzdem fahren die Leute mit 220 Sachen drauf drüber hinweg. 'Ich denke also bin ich - ja es geht immer um Ratio. So hätten ist die Herren Philosophen gerne. Aber die griechischen Philosophen waren in der Regel reiche Sklavenhalter und damit Meister des im Müßiggang frei dahinflottierenden Räsonierens. Und so kommt dieses arbeitsscheue, realitätsferne, bildungsbürgerliche Gequirle raus. Ausnahmen wie Epikur oder Seneca bestätigen die Regel.
Hier ist die asiatische Denk-Tradition näher am handelnden Menschen - näher an der Wirklichkeit und somit effizienter:
Der Begriff Wu wei (chinesisch 無爲 / 无为, Pinyin wúwéi) oft auch als 爲無爲 / 为无为, wéi wúwéi bezeichnet, stammt aus dem Daoismus, erstmals wird er im Daodejing erwähnt. Er wird definiert als Nichthandeln im Sinne von „Enthaltung eines gegen die Natur gerichteten Handelns“.
Edward Slingerland gehört zu den führenden Experten für chinesische Philosophie und ist Vorreiter der interdisziplinären Erforschung von Kognition, kultureller Evolution und Religion. Er lehrt als Professor für Asienstudien an der University of British Columbia in Vancouver, Kanada.
Die bildungsbürgerliche Philosophie ist eine Philosophie der Wohlstandsverwahrlosten :
Aristoteles wurde 384 v. Chr. in Stageira, einer damals selbständigen ionischen Kleinstadt an der Ostküste der Chalkidike, geboren. Daher wird er mitunter „der Stagirit“ genannt. Sein Vater Nikomachos war Leibarzt des Königs Amyntas III. von Makedonien, seine Mutter Phaestis stammte aus einer Arztfamilie von Chalkis auf Euboia. Nikomachos starb, bevor Aristoteles volljährig wurde.
Demokrits Heimatstadt Abdera war eine ionische Kolonie in Thrakien. Er war der Sohn reicher Eltern, sein Vermögen verwendete er für ausgedehnte Reisen.
Seine Kindheit und Jugend verbrachte Platon in der Zeit des Peloponnesischen Krieges (431–404 v. Chr.), der mit der Kapitulation seiner Heimatstadt endete. Als Sohn aus vornehmer Familie genoss er eine sorgfältige Erziehung. Es wird berichtet, dass er Unterricht in Sport, Grammatik, Malerei, Musik und Dichtung erhielt,
Pythagoras wurde wohl um 570 v. Chr.[1] als Sohn des Mnesarchos geboren, der auf der Insel Samos lebte. Mnesarchos stammte wahrscheinlich nicht (wie behauptet wurde) aus einer vornehmen samischen Familie, sondern war ein eingewanderter erfolgreicher Kaufmann
Die Herkunft des Thales ist unklar. Entweder stammte er aus der „hoch angesehenen phönizischen Familie der Theliden“ und bekam das Bürgerrecht der griechischen Stadt Milet erst, als er von Phönizien dorthin übersiedelte; oder er war „gebürtiger Mileser von vornehmer Abstammung.
Sein Vater hieß Artemon oder Maiandrios.[2] Seine Heimatstadt war ziemlich sicher Abdera, es wird aber auch von Teos gesprochen.[3] Möglicherweise wohnte der persische Herrscher Xerxes im Haus des reichen Vaters von Protagoras, als er auf dem Weg ins von ihm angegriffene Griechenland war
Die Familie des Proklos stammte aus Xanthos, einer Stadt in der kleinasiatischen Landschaft Lykien. Sein Vater Patrikios und seine Mutter Markella – beide Namen sind nicht griechischen, sondern lateinischen Ursprungs – gehörten der dortigen Oberschicht an. Vermutlich war Patrikios der Sohn des Flavius Eutolmius Tatianus, eines Lykiers, der in der Reichsverwaltung bedeutende Ämter bekleidet hatte. Tatianus war von 388 bis 392 als Praefectus praetorio Orientis an der Spitze der Zivilverwaltung der wichtigsten Provinzen im Osten des Reichs gestanden,
Porphyrios war syrischer Herkunft und hieß ursprünglich wie sein Vater Malik (gräzisiert Μάλϰος Malkos oder Μάλχος Malchos), was in seiner phönizischen Muttersprache „König“ bedeutet. Daher wurde er später auch auf Griechisch „König“ (βασιλεύς Basileus) genannt. Seine Heimatstadt war Tyros. Im Jahr 263 war er dreißigjährig, daher ist seine Geburt um 233 anzusetzen.[1]
Porphyrios stammte aus einer angesehenen Familie und erhielt eine sorgfältige Erziehung.
Philon stammte aus einer der vornehmsten und reichsten jüdisch-hellenistischen Familien seiner Zeit. Sein Bruder Tiberius Iulius Alexander, Alabarch (d. h. jüdischer Gemeindevorsteher), zuständig für das Eintreiben von Steuern, pflegte gute Beziehungen zu Agrippa I. und zu den Römern. Aus seinem Vermögen soll er die goldenen und silbernen Türbeschläge des Jerusalemer Tempels bezahlt haben. Besondere Freude hatten sie auch an den goldenen Wasserhähnen in ihrem Chalet in der Schweiz.
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Epikur wurde um 341 v. Chr. auf der ägäischen Insel Samos geboren; sein Geburtstag, der 20. Tag des Monats Gamelion, wurde später nach seinem testamentarischen Wunsch alljährlich von seinen Schülern gefeiert.[1] Sein Vater Neokles war als Kolonist (Kleruch) von Athen nach Samos umgesiedelt worden, wo er als Elementarlehrer und Landwirt ein nur geringes Einkommen fand.

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