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Posts mit dem Label "Philosophie" werden angezeigt.

Sei die Skülptühr

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Rilke ruft in seinem 'archaischen Torso Apollos' dazu auf zum Modell zu werden. An seiner eigenen Skulptur zu feilen, sowohl in Form als auch im Inhalt. Die Skülptühr ist sowohl eine soziale Skulptur als auch eine ästhetisch körperliche. An anderer Stelle nennt Sloterdijk das Phänomen : "die Tiefe ist in der Oberfläche gegenwärtig" - Deep Play. Über dieses Weg zu einer tieferen Version des Lebens gelangen. Dafür braucht es ein Ideal mit Orientierungs-Kraft. Dieses wird zur zentralen Wertorientierung für das ganze Team. Und innerhalb des Teams erwächst der Wettbewerb/der Wettstreit darum, die bestmögliche Version des Ideals zu werden. Was nichts anderes ist als das growth mindset .      Sloterdijk -  du musst dein Leben ändern. Seite. 48 Rainer Maria Rilke Archaischer Torso Apollos Wir kannten nicht sein unerhörtes Haupt,  darin die Augenäpfel reiften. Aber  sein Torso glüht noch wie ein Kandelaber,  in dem sein Schaue...

Aller Anfang wiegt schwer

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Jede meiner Aktionen und vor allem Nichtaktionen hat Konsequenzen für das Gesamtsystem. "Chaos , die Ordnung des Universums "- James Gleick Die Frage die Du dir stellen musst ist:  Was passiert mit dem Gesamtsystem, wenn jeder sich so verhält, wie Du?

Li&Ren

Die Heuristik und das konfuzianische Li. Li (禮, Pinyin: lǐ) ist ein Schlüsselbegriff der konfuzianischen und post-konfuzianistischen chinesischen Philosophie. Das Wort stammt aus der hochchinesischen Sprache und bezeichnet die abstrakte Idee der Gesamtheit aller Umgangs- und Verhaltensformen, die einen guten Menschen und eine intakte gesellschaftliche Ordnung ausmachen. In westlichen Ausgaben des konfuzianischen Schrifttums wird Li meist als „Ritual“ übersetzt. Neben streng zeremoniellen Ritualen umfassen die konfuzianischen Riten nämlich auch kleine, alltägliche Muster des persönlichen Verhaltens .  Sie werden hergeleitet aus einer übergeordneten Wertorientierung. Dem 'ren'. " Konfuzius ist jedoch klar, dass diese Riten nur richtig gelten und funktionieren können, wenn die Menschen sich den Sinn ihrer Befolgung verinnerlichen, also moralisches Bewusstsein dafür entwickelt haben. Er plädiert deshalb für die Rückbesinnung auf Moral und führt den Begriff der „Mens...

Vita activa

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Hannah Arendt spricht von 'tätig sein' als dem Grundmodus des Mensch seins- Bei Seneca kann man das fast identisch nachlesen:  "Maior pars mortalium, Pauline, de naturae malignitate conqueritur, quod in exigium aevi gignimur, quod haec tam velociter, tam rapide dati nobis temporis spatia decurrant, adeo ut exceptis admodum paucis ceteros in ipso vitae apparatu vita destituat.  Non exiguum temporis habemus, sed multum perdimus. Satis longa vita et in maximarum rerum consummationem large data est, si tota bene collocaretur; sed ubi per luxum ac neglegentiam diffluit, ubi nulli bonae rei impenditur, ultima demum necessitate cogente, quam ire non intelleximus transisse sentimus. Ita est: non accipimus brevem vitam sed fecimus, nec inopes eius sed prodigi sumus. Sicut amplae et regiae opes, ubi ad malum dominum pervenerunt, momento dissipantur, at quamvis modicae, si bono custodi traditae sunt, usu crescunt: ita aetas nostra bene disponenti multum patet.  ...

Glück und Geld

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Auch über die Frage, ob Geld glücklich macht, forschte der Schotte. Seine Erkenntnis:  Ja, Geld macht glücklich - aber nur bis zu einem bestimmten Jahreseinkommen. Armut hingegen mache Menschen sowohl unzufrieden als auch unglücklich. In Arbeit ist seinem Lebenslauf zufolge eine Schrift darüber, welche Rolle Glücksmessung in der Politik spielen könnte. To complicate matters further, two Nobel laureates, Princeton professors Daniel Kahneman and Angus Deaton (who won his prize this year), published a paper in 2010 with mixed findings: More money increases the feeling of overall satisfaction in people’s lives but when it comes to day-to-day happiness, there is a tipping point of $75,000 ($82,000 in today’s dollars). They based that conclusion on a survey that asked people about their positive and negative emotional states on the day before they answered the polling questions. Angus Stewart Deaton (* 19. Oktober 1945 in Edinburgh) ist ein britisch-US-amerikanischer Ökonom. Er is...

Eudaimonia durch tun oder lassen

Aristotle, one of the first to pay significant attention to the topic, thought that happiness consisted of being a good person. The happy life, what the Greeks called eudaemonia, was one lived ethically, guided by reason and dedicated to cultivating one’s virtues. http://opinionator.blogs.nytimes.com/2015/07/18/the-dangers-of-happiness/?_r=0 Aristoteles vs. Epikur (Eudaimonia) Posted on  17. August 2010  by jeanpol Resume  Für Aristoteles wie für Epikur stellt sich die Frage, wie man Leiden vermeidet und Glück mehrt. 1. Aristoteles: vollendetste Tüchtigkeit (proaktiv) In der Regel ist man der Meinung, dass Aristoteles zur Führung eines guten Lebens die “ mediocritas ” verstanden als “goldene Mitte” empfiehlt:  keine Exzesse,  Maß halten .  Wenn man aber folgende Passage aus der  Nikomachischen Ethik  (erstes Kapitel) liest, so entsteht ein anderer Eindruck: “ Das oberste dem Menschen erreichbare Gut stellt sich dar als ei...

Alain de Botton: A kinder, gentler philosophy of success

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Nassim Taleb on Seneca

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Ein reicher Philosoph - geht das? Na klar. Wer kann schon wie Diogenes leben

1. fühlen 2. denken 3. handeln

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Das westlich-abendländische-kapitalistische System ist keine Sackgasse. Aber der Pfad, Weg, Straße, Autobahn auf der sie stattfindet, ist schlecht geteert und voller Schlaglöcher. Trotzdem fahren die Leute mit 220 Sachen drauf drüber hinweg. 'Ich denke also bin ich - ja es geht immer um Ratio. So hätten ist die Herren Philosophen gerne. Aber die griechischen Philosophen waren in der Regel reiche Sklavenhalter und  damit Meister des im Müßiggang frei dahinflottierenden Räsonierens. Und so kommt dieses arbeitsscheue, realitätsferne, bildungsbürgerliche Gequirle raus. Ausnahmen wie Epikur oder Seneca bestätigen die Regel. Hier ist die asiatische Denk-Tradition näher am handelnden Menschen - näher an der Wirklichkeit und somit effizienter: Wu wei   Der Begriff Wu wei (chinesisch 無爲 / 无为, Pinyin wúwéi) oft auch als 爲無爲 / 为无为, wéi wúwéi bezeichnet, stammt aus dem Daoismus, erstmals wird er im Daodejing erwähnt. Er wird definiert als Nichthandeln im Sinne von „Enthaltu...

Individualisierung

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Fremdzwänge werden zu Selbstzwängen.

Vilayanur Subramanian Ramachandran

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Vilayanur Subramanian Ramachandran  (born 1951) is a  neuroscientist  known primarily for his work in the fields of  behavioral neurology  and visual  psychophysics . He is currently a Professor in the Department of Psychology and the Graduate Program in Neurosciences at the  University of California, San Diego . Ramachandran is also the Director of the Center for Brain and Cognition affiliated with the UC San Diego Department of Psychology. [1] Ramachandran is noted for his use of experimental methods that make relatively little use of complex technologies such as neuroimaging . Despite the apparent simplicity of his approach, he has generated many new ideas about the  brain . [2]  Ramachandran is the author of several books that have garnered widespread public interest. These include  Phantoms In the Brain  (1999) and  The Tell-Tale Brain  (2010).

Selbstverwirklichung versus Entfremdung

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EDWARD HOPPER - EXKURSION IN DIE PHILOSOPHIE  Exemplarisch festgehalten ist der Moment des  Innehaltens , das Innehalten als Moment der Philosophie, der Reflexion, verkörpert von der sitzenden und sinnenden Gestalt, eine Darstellung des Denkens im seitlich einfallenden Licht, die in der Geschichte der Kunst zur Metapher der Philosophie geworden ist.  In der Moderne leben die Individuen weiterhin nur für sich selbst und träumen zugleich vom Einssein mit Anderen, mit einem geringeren Anspruch will sich keiner zufriedengeben. Also leben die Menschen enttäuscht, allein mit ihrem Glück, das keines ist, unfähig zum Leben mit Anderen, das immerzu scheitert, da es dem Kriterium des Einsseins nicht genügt.   http://www.lebenskunstphilosophie.de/Hauptframe/exk_in_die_philo.htm Wilhelm Schmid, Philosophie der Lebenskunst 

Wer Kahn der Kahn

"Die Evolution schreitet voran." Olli Kahn und wie immer hat er Recht

Fünf Dünne für einen Dicken

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Unter der Brücke verlaufen Straßenbahnschienen. Ein Stück weiter stehen fünf Menschen auf den Gleisen. Keiner von ihnen bemerkt die sich nähernde Straßenbahn. Auch der Fahrer bremst nicht. Kommt es zum Unfall, bedeutet das den sicheren Tod der fünf. Auf der Brücke steht ein großer beleibter Mann. Würde man den Mann von der Brücke auf die Gleise stürzen, würde ihn zwar die Straßenbahn überfahren. Die anderen Menschen wären allerdings gerettet. Was tun? Das oben genannte Beispiel ist eine Variante des Weichenstellerfalls, eines klassischen Dilemmas der Ethik. Philosophen verwenden es gerne, um zwei Schulen moralischen Handelns zu unterscheiden. Auf der einen Seite stehen die Utilitaristen. Sie sind der Meinung, man müsse sich so entscheiden, dass dem Wohlergehen aller Beteiligten insgesamt am besten gedient ist. Im Beispiel der Straßenbahn bedeutet dies, nach kalter Arithmetik vorzugehen: Ein Toter ist besser, als dass fünf Menschen ums Leben kommen. Demnach müsste man den dicken Man...

Encourage

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Sam Harris American author, philosopher, and neuroscientist

Persönlichkeit Dichotomie nach William James

THE TENDER-MINDED Rationalistic (going by 'principles'), Intellectualistic, Idealistic, Optimistic, Religious, Free-willist, Monistic, Dogmatical. THE TOUGH-MINDED Empiricist (going by 'facts'), Sensationalistic, Materialistic, Pessimistic, Irreligious, Fatalistic, Pluralistic, Sceptical.

Karl Popper

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http://www.youtube.com/watch?v=HqlsCIJrj_c  

Auf jede Reise nimmst du dich selbst mit

In der nächsten Disko ist alles besser - Komm lass uns gehen! oder wie Seneca es weit schöner sagt: "Es werden unstete Reisen unternommen und Meeresküsten durchwandert, und der Wankelmut, stets dem Gegenwärtigen abhold, versucht sich bald zur See, bald zu Lande. Jetzt nach Campanien! – bald ist die liebliche Gegend zum Ekel geworden. Unkultivierte Länder wollen wir besehen: die bruttischen und lucanischen Waldgebirge wollen wir durchstreifen; etwas Angenehmes wird doch in jenen Wüsteneien zu finden sein, woran die verwöhnten Augen von dem Anblick so schauerlicher Gegenden sich erholen können. Tarent laß uns aufsuchen und seinen gepriesenen Hafen, zum Winteraufenthalt unter milderem Himmel, eine Gegend, die selbst für ihre alte Bevölkerung reich genug ist. Jetzt wieder nach Rom! schon zu lange hörten unsre Ohren nichts von seinem Beifallklatschen und Gelärme; auch möchte man sich wieder einmal an Menschenblut ergötzen. So unternimmt man eine Reise nach der ander...

Practice what you preach

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Man schaue ich zu jedem Philosophen auch seinen Biographie an. Hat er das, was er predigt auch gelebt oder sind alles nur Sprechblasen. Seneca - von der Seelenruhe. Seite 57

Lebenskunst

Wilhelm Schmid (*  26. April   1953  in  Billenhausen  /  Schwaben ) ist ein deutscher  Philosoph  mit dem Schwerpunkt auf dem Gebiet der  Lebenskunstphilosophie . „Für sich selbst zu sorgen“, bedeutet für Wilhelm Schmid weder nur sich ökonomisch zu verhalten, d. h. seinen Lebensunterhalt zu bestreiten, noch im Sinne des so genannten „Positiven Denkens“ etwa Bedrohungen zu ignorieren oder Zweifel zu unterdrücken. Die „ reflektierte Lebenskunst “ bestehe stattdessen darin, sich selbst wahrzunehmen, zu orientieren und zu entwickeln, ohne beziehungslos zu werden oder sich anderweitig zu verengen; man solle sich bemühen, weder zu einem  Egomanen  noch zu einem „Herdentier“ zu verkommen. Das individuelle Lebensglück, die Erfahrung des eigenen Sinns und Wohlbefindens, ergibt sich laut Schmid im Wesentlichen nicht daraus, dass man vorübergehend „Glück hat“, d. h. zufällig oberflächliche Vorteile erlangt. Glücklich werde man vi...