Aller Anfang ist leicht oder schwer?

Jedem Anfang wohnt ein Zauber inne
Ziel Hesse
Stufen
Wie jede Blüte welkt und jede Jugend
Dem Alter weicht, blüht jede Lebensstufe,
Blüht jede Weisheit auch und jede Tugend
Zu ihrer Zeit und darf nicht ewig dauern.
Es muß das Herz bei jedem Lebensrufe
Bereit zum Abschied sein und Neubeginne,
Um sich in Tapferkeit und ohne Trauern
In andre, neue Bindungen zu geben.
Und jedem Anfang wohnt ein Zauber inne,
Der uns beschützt und der uns hilft, zu leben.
Wir sollen heiter Raum um Raum durchschreiten,
An keinem wie an einer Heimat hängen,
Der Weltgeist will nicht fesseln uns und engen,
Er will uns Stuf' um Stufe heben, weiten.
Kaum sind wir heimisch einem Lebenskreise
Und traulich eingewohnt, so droht Erschlaffen,
Nur wer bereit zu Aufbruch ist und Reise,
Mag lähmender Gewöhnung sich entraffen.
Es wird vielleicht auch noch die Todesstunde
Uns neuen Räumen jung entgegen senden,
Des Lebens Ruf an uns wird niemals enden...
Wohlan denn, Herz, nimm Abschied und gesunde!
4.5.1941

So wie in der Chaostheorie, wo Prämissen und Folgen völlig verschieden sind. In der klassischen Chaostheorie gibt es eine Hypersensibilität für die Anfangsbedingungen, die eine Unregelmäßigkeit im Prozeßablauf erzeugen, ein Ausbrechen aus der linearen Ordnung und folglich eine völlige Unbestimmtheit - die Unmöglichkeit, die zukünftige Entwicklung und das Ende vorauszusehen.

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