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Frank Wormuth - DFB Ausbilder der Fußballlehrer erklärt: Was macht einen guten Trainer aus?

Mittlerweile ist auch im Fußball angekommen, wie wichtig Psychologie für den Trainerberuf ist. Ist die Aufgabe deswegen heute komplizierter als früher? Der Beruf ist interessanter geworden, nicht komplizierter. Weil wir uns jetzt mit dem Kopf des Gegenübers beschäftigen. Was wir früher nicht gemacht haben. Zu meiner Zeit hieß es noch: Du spielst rechts, läufst rauf und runter, fertig. Erst mit dem 26. Lebensjahr habe ich den Kopf gehoben und gesehen: Auf der linken Seite gibt es auch Spieler. Heute beschäftigt man sich mehr mit den Dingen. Die Spieler haben eine andere Einstellung. Sie wollen mit Argumenten überzeugt werden und nicht mit der Peitsche. Das sagen Soziologen inzwischen auch den Trainern: Lasst doch mal die Spieler in Ruhe! Das müssen wir auch machen. Ich sage immer öfter zu den Trainern: Gebt doch mal die Verantwortung ab! Wir können nicht immer alles vorschreiben! Im Endeffekt muss der Spieler auf dem Platz entscheiden, der kann ja nicht ständig rausschauen und fr...

Kultur der Potenzialentfaltung

Partners in crime: "Es geht nicht um eine Entscheidung zwischen Gewinn und Effizienz versus Mensch und seine Bedürfnisse oder Werte, sondern vielmehr um einen menschlich erfolgreichen Weg, um ein integriertes Sowohl-als-auch, um Effizienz, Gewinn mit, für und durch die Menschen. Dieser Weg bringt besondere Resultate hervor. Im Bemühen um eine Kultur der Potenzialentfaltung in Schulen, Partnerschaften und Unternehmen werden die Burn- und Bore-out-Raten sicher sinken." http://www.greatplacetowork.de/ Hört sich zumindest gut an.

Fehlerteufel - Fehlerheld

Rosings Professur trägt den Namen „Psychologie unternehmerischen Handelns“. Deutschland kann beim Umgang mit Fehlern viel lernen. Da Innovationen auch aus Fehlern entstehen können, will die Psychologin Dr. Kathrin Rosing von der Universität Kassel in Lehre und Forschung dazu beitragen, dass sich hierzulande eine „fehlerfreundliche Kultur“ entwickelt. Nach einem Fehler sei eine Ursachenanalyse nötig, bei der es zu erkunden gelte, wie der Fehler entstanden ist, ob und wie er – sollte er sich negativ auswirken – behoben werden kann. Ohne eine solche Analyse, zum Beispiel wenn Fehler vertuscht werden, warnt Rosing, drohen „Fehlerkaskaden“ und erst die seien tatsächlich gefährlich. https://www.uni-kassel.de/uni/de/forschung/aktuelles/beitraege/article/prof-kathrin-rosing-erforscht-psychologie-unternehmerischen-denkens-und-handelns.html

All Make up. Die Macht der Zuschreibung

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Fountain (Fontäne) ist ein Ready-made von Marcel Duchamp aus dem Jahr 1917. Das Objekt, ein mit „R. Mutt“ signiertes handelsübliches Urinal aus einem Sanitärgeschäft, zählt zu den Schlüsselwerken der modernen Kunst. Seine „Nicht-Ausstellung“ bei der großen Schau der Society of Independent Artists im New Yorker Grand Central Palace im April 1917, führte zu einer Kontroverse über den Kunstbegriff. Das Original von 1917, von dem lediglich ein Fotodokument existiert, ist verschollen. Von Duchamp autorisierte Repliken in unterschiedlichen Ausführungen finden sich weltweit in den Sammlungen namhafter Museen. Wenn alle sagen: das ist Kunst dann ist es Kunst.  Wenn alle sagen: das ist ein Wunder dann ist es ein Wunder. Siehe Fellinis Marienwunder in la dolce vita. "Als zwei Kinder behaupten, ihnen sei die Madonna erschienen, sammeln sich Fernsehen, Paparazzi und fanatische Wundergläubige an der Stelle, Lahme und Blinde folgen den Kindern zur Wunderwiese und zum Wunderbaum –...

Improve Group Performance

Table 14.5 Techniques That Can Be Used to Improve Group Performance Technique Example Provide rewards for performance . Rewarding employees and team members with bonuses will increase their effort toward the group goal. People will also work harder in groups when they feel that they are contributing to the group goal than when they feel that their contributions are not important. Keep group member contributions identifiable . Group members will work harder if they feel that their contributions to the group are known and potentially seen positively by the other group members than they will if their contributions are summed into the group total and thus unknown (Szymanski & Harkins, 1987). Maintain distributive justice (equity) . Workers who feel that their rewards are proportional to their efforts in the group will be happier and work harder than will workers who feel that they are underpaid (Geurts, Buunk, & Schaufeli, 1994). Keep groups small. Larger groups are more lik...

Wert der Gemeinschaft

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Man braucht nicht gleich von Erregungs-Gemeinschaften sprechen wie Sloterdijk Es reicht auch Bewertungs-Gemeinschaft eine gemeinsam geteilte WertOrientierung. Sie spannt einen Bogen über eine bestimmte Anzahl von Menschen die sich darüber einig sind und die gemeinsam daran arbeiten daß alle ein ähnliches Wert Modell eine gemeinsame geteilte wert Orientierung zusammen erzeugen. Das kann ein Staat, eine Nation, eine Religion eine Sekte eine Gruppe Sportler Hobby-Enthusiasten egal Das zeigt sich auch in einer x-beliebigen Gruppe von Menschen. Alle Mitglieder lachen besonders laut über einen Scherz des Gruppenführers, weil der in der Wert-Hierarchie ganz oben steht. Diese Wert Hierarchie ist hoch konstruiert.  Ob der Witz lustig ist oder nicht entscheidet sich in erster Linie von der Glaubwürdigkeit bzw. Rang/Stellung des Erzählers. Tony-Sopranos-Effekt: Alle lachen über den Witz vom Mafia Boss Tony Soprano, obwohl der Witz gar nicht lustig ist. Das gesellschaftlich wahrgenom...