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Aus der Praxis: Ein Glaubensbekenntnis

Eine Frage der Lebens-Polarität lautet: Sich dem Druck der bürgerlichen Zwangsbiographie des Konkurrenzsystems unterwerfen oder entspannt im gechillten Selbstverwirklichungsmodus dahinsurfen.   Hans Jonas sagt, es ist die protestantisch bildungsbürgerliche Dasein Veredelung minus Konkurrenz-Druck und Distinktionsgewinn durch Entwertung des Anderen und der Anderen. Andere Entwürfe die nicht dem bildungsbürgerlichen Mainstream entsprechen werden toleriert und als Vielfalt begrüßt. Resultatfreie Beschäftigung auf ein Minimum reduzieren. Seine Fähigkeiten erweitern. Das Ziel ist nicht der Beste zu sein, sondern sich immer weiter zu verbessern. Eine immer bessere Version seiner selbst werden - das ist ein infinitier Prozess. Becoming instead of being. Sich im fairen Wettstreit zu messen und dabei obsiegen gehört dazu. Im Sieg zeigt sich dann die wahre Größe. Es ist die Bestätigung seiner Arbeit an sich selbst, mehr nicht. Es ist der Sieger der den Verlierer mit auf das  Podest ...

100% Konzentration

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Hundertprozentige Konzentration auf die Aufgabe ist die Voraussetzung für Flow. Dem Spieler muss vollkommen egal sein, was andere über ihn denken. Die sind entweder  spielende Kinder wie Messi... ..oder  chronisch arrogante Psychopathen mit malignem Empathie Defizit, das von einer narzisstischen Persönlichkeitsstörung herrührt wie Ibrahimovic. . "Psychopathen haben gewisse positive Wesenszüge", sagt Dutton. "Wenn wir es auf einer professionellen Ebene betrachten, sind Psychopathen durchsetzungsfähig. Sie schieben nichts vor sich her, konzentrieren sich auf das Positive, nehmen nichts persönlich, hadern nicht mit sich selbst, Wenn die Dinge einmal schiefgehen und unter Druck handeln sie sehr überlegt. Ich denke, im Alltag könnten wir alle von derartigen charakteristischen Merkmalen profitieren." Da man aber nicht 11 Psychopathen auf dem Platz stehen haben kann, lähmt der eine Psychopath das Potenzial der anderen zehn Spieler. Die Team-L...

Beuys noise! wie weit vorn war der denn!

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Gestalten statt Konkurrenzdenken. Jeder Spieler ist ein Künstler.

Resilenz

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25. 11. 1997 "Nicole Contos's telephone kept ringing yesterday, but none of the callers had the voice of her bridegroom. The one man she had first met on a beach in Greece in August a year ago, the voice that belonged to the man she had expected to marry in a Manhattan cathedral filled with friends and relatives. The wedding never took place. The prospective bridegroom, Tasos Michael, sent the best man with a message: He's calling the whole thing off. Ms. Contos, 27, changed from her wedding gown into a black dress and turned what had been planned as her wedding reception into a party. Her brother gave a toast, and she danced to the disco hit ''I Will Survive.'' http://www.nytimes.com/1997/11/25/nyregion/for-a-jilted-bride-no-wedding-bell-blues.html In 1997, New York bride-to-be Nicole Contos became front-page news worldwide -- and even had a chance to share her story with Oprah -- after the best man at her wedding showed up 20 minutes after t...

Die Arbeit an sich

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"Einmal hat Arjen Robben bei uns mittrainiert – eine echte Ehre! Ich war beeindruckt von seiner Besessenheit. Bei Arjen kennt sie keine Grenzen. Er hat den Jungs klar gezeigt: Schaut her, das ist absolute Weltklasse. Da wollt ihr hin. Also gebt alles! Als Holger Badstuber nach seiner langen Verletzung bei uns seine ersten Schritte gemacht hat, war das genauso: Alles 100 Prozent. Da machen wir Torschüsse, und wer läuft nach seinem Schuss in Höchstgeschwindigkeit zurück, während andere locker traben? Holger Badstuber!" Vogel Trainer FCB U 23

Serendipität

Intuitiv handeln, den Flow zulassen - so wie Thomas Müller. Scheiß auf die Vorgaben der Konformität.  Thomas Müller steht für das, was man in der Philosophie Serendipität nennt: Er findet das, was er nicht sucht. Ein serendipes Ereignis ist zum Beispiel: Kolumbus will die Passage nach Indien finden und entdeckt dabei Amerika. Müller schafft sich durch seine chaotischen Laufwege Möglichkeiten, von denen er selbst nicht wusste, dass sie existieren würden. Ein Zufallsgott – und damit auch ein großer Komiker. Serendipity  means a "fortunate happenstance" or "pleasant surprise". So sieht z. B. Umberto Eco die Fähigkeit, die verschiedenen Zeichen, die einem der Zufall beschert, in ein harmonisches Ganzes zu fügen, quasi wie einen zusammenhängenden Text zu lesen, als entscheidend an: Ohne die richtigen Schlüsse daraus zu ziehen, hätte es z. B. Fleming nicht viel geholfen, seine vom Schimmel verunreinigten und eigentlich unbrauchbaren toten Bakterienkulturen zu bet...

Gamification

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Das Verlangen zu spielen, um dabei zu lernen, ist ein biologischer Mechanismus. Stark vereinfacht gesehen ist das Lernen sogar das Lustvollste und Zufriedenstellendste, das wir Menschen empfinden können. Denken Sie nur mal selbst an die - leider viel zu seltenen - Aha-Momente in unserem Leben. Genau in diesem Moment erfährt unser Gehirn das erhebende Gefühl seines vollen Potentials. In dem Moment sind wir stolz auf uns selbst und fühlen uns produktiv, effektiv und einfach nur gut.  Dies alles sind Aktivitäten, in denen es darum geht, besser zu werden, eine Herausforderung zu bestehen und somit Lerneffekte zu erzielen. Was haben diese Aktivitäten gemeinsam? Normalerweise klare Ziele, klare Regeln, eine Herausforderung, die sich parallel zu meinen Fähigkeiten mitentwickelt (und somit nicht zu leicht oder zu schwer ist) und ein klares und zeitnahes Feedback. Spieldesigner wissen das. Spiele sind daher eher auf das Element "Fortschritt" aufgebaut. Sie steigen in Level auf ...

Voller Flow marsch!

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Es gilt immer: Voller Spieltrieb voraus!

Aufmerksamkeit

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Die Nichtwahrnehmung größerer Veränderungen an Objekten in der Umgebung nennt man Veränderungsblindheit (change blindness). Zusammengefasst legen diese Feststellungen den Schluss nahe, dass nur Objekte und Details wahrgenommen oder bemerkt werden, auf die die Aufmerksamkeit gerichtet wurde. Das Gehirn muss selektieren, welche Informationen relevant sind und welche weniger. Erst indem sich die Aufmerksamkeit einem Reiz zuwendet, wird dieser bewusst. Die Ausrichtung der Aufmerksamkeit beeinflusst die Aktivität bestimmter Gehirnstrukturen. Die Studie „Gorillas in unserer Mitte“ (engl.: Gorillas in Our Midst) der University of Illinois zeigt, dass urbane Menschen selbst einen vorbeigehenden Menschen im Gorillakostüm übersehen können. Aufbauend auf klassischen Studien zur geteilten visuellen Aufmerksamkeit und Bezug nehmend auf Unaufmerksamkeitsblindheit von Mack und Rock untersuchten Simons und Chabris in ihrem Gorilla-Experiment das Phänomen der Unaufmerksamkeitsblindheit für kom...

Nutze die Macht des unsichtbaren Gorillas

Sie sozialpsychologisches Experiment der unsichtbare Gorilla hier geht es um Aufmerksamkeitssteuerung die Probanden sind so fixiert darauf spielerisch fixiert zu zählen wie oft der Basketball hin und her geworfen wird das sieht den Gorilla gar nicht bemerken umgekehrt bedeutet das wenn ich im Spiel 100% konzentriert bin werde ich auch den Gegner spricht den Gorilla nicht bemerken also hundertprozentige spielerische Konzentration als optimale Voraussetzung fürs hundertprozentiges Fokussieren.

Aufgabendesign#1

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Das Aufgabendesign erfolgt gemäß unseren Fähigkeiten. Eine Aufgabe sollte uns nicht unterfordern und nicht überfordern. Die Aufgabe sollte schwierig, aber lösbar sein. Unterforderung  - Herausforderung  -  Überforderung  Flow-Konzept nach Csikszentmihalyi:

Mut

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Authors at Google: Joshua Foer, "Moonwalking with Einstein"

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So funktioniert das episodic memory. So merken wir uns Sachen A 1 &Emotion - A 2 &Emotion - A n &Emotion Abstrakte Sachverhalte bleiben nicht im Gehirn hängen. Wir müssen sie mit einem Agenten verbinden, einer Person, einem Bild.

Shared intentions. Gemeinsam geteilte Intentionalität

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