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Posts mit dem Label "Fußball" werden angezeigt.

Affektkontrolle gilt auch und vor allem für den Trainer. Modelllernen

Zorniger ist auch an seiner (Un-)Art zu kommunizieren gescheitert. Am Schluss hatte er mit seiner oft überheblich wirkenden Art nicht nur das Gros der Stuttgarter Journalisten gegen sich, sondern auch die Mannschaft. Zorniger sah sich Spielern gegenüber, die sich unter einem anderen Trainer mehr Einsatzzeiten versprachen. Und solchen, die er selbst gegen sich aufgebracht hatte. Da war zum Beispiel Timo Werner, der seinen Torjubel gegen Hoffenheim ausgelassen zelebrierte. Doch wo andere Trainer sich darüber im Stillen ärgern, zerriss Zorniger den jungen Angreifer mit Gesten und Kommentaren vor einem Millionenpublikum in der Luft. Georg Niedermeier, einen in der Mannschaft hoch angesehenen Spieler, beschrieb er ohne Not als spielerisch limitiert. Und er machte die Knieverletzung von Daniel Didavi ("deutliche Problematik im Kniegelenk") öffentlich. Welcher Spieler verzeiht es einem Trainer, wenn der den eigenen Marktwert in den Keller redet? Didavi nicht, er trottete am S...

Stuttgarter Fußballschule

Es geht darum, noch effektiver als Schwarm für Überzahlsituationen auf dem Feld zu sorgen. Nicht nur durch noch schnelleres Rennen der Spieler, sondern auch Antizipieren und Schläue. Der Schwarm hat mehr Möglichkeiten als der Einzelne, der Schwarm muss aber mitdenken, gut zusammenarbeiten, sprinten, schnell reagieren. Zur Erholung kann der Schwarm den Ball laufen lassen, die eigenen Abstände vergrößern, damit der Gegner hinterherlaufen muss. Barcelona hat zuletzt bei der Erholung am Ball sehr übertrieben. Es ist nicht damit getan, dass ich mich in manchen Situationen im Ballbesitz regeneriere und der Gegner kein Tor schießt. Wenn ich selbst ein Tor schießen will, geht das nur mit Tempo und Spielwitz, ich brauche den Tempovorsprung. Training heute ist etwas kürzer, aber dafür sehr intensiv. Vor allem muss es variantenreich sein. Das Motto heißt: wiederholen ohne zu wiederholen. Jede technische Übung mit einer taktischen Komponente wird nie exakt wiederholt, sondern wird durch die kom...

cruiff und der Raum

Dauerläufe werden ebenso abgeschafft wie Krafttraining. Bis zum 16. Lebensjahr sehen die Barça-Schüler keinen Kraftraum, absolvieren keinen Dauerlauf, kein Zirkeltraining. (…) In Cruyffs La Masia wird fast ausschließlich mit dem Ball trainiert. Kraft, Ausdauer, Schnelligkeit – das alles verbessern die Nachwuchskicker spielerisch. Ohne dies bewusst zu registrieren, denn ihr gesamtes Denken ist auf den Ball ausgerichtet. Trainingspartien werden auf kleinen Feldern ausgetragen, denn Enge und Bedrängnis fördern die Technik und die Handlungsschnelligkeit. Ganz im Cruyff’schen Sinne wird das Hirn statt der Muskeln geschult. Es geht um Ideenreichtum, Beweglichkeit, Überblick, Entscheidungsfreude und schnell ausgeführte Entschlüsse. Das verwirrende Kurzpassspiel, das unter diesen Bedingungen entsteht und zum Kennzeichen des Barça-Fußballs wird, firmiert in Spanien noch heute als el cruyffismo. When you play a match, it is statistically proven that players actually have the ball 3 minutes on...

Dung beetle strategy

"Pep was not so big, so that was his disadvantage, but also his advantage. He was intelligent and he had vision. If you are not going to win physical battles you must learn to stay out of them. He could see and understand every position from the field. Pep was not going to be good if he had to defend 20 meters, but if he had to defend 5 or 10 meters, he could do it. So, he needed to make sure he had two players in the right position to help him and close down the space. When I saw his intelligence and his vision, that was the first indication he was going to be a good player and could become a great coach and go on to develop people. (..) The most important aspect of a coach are his eyes. Pep’s eyes are perfect, he sees every detail." http://spielverlagerung.de/2015/12/24/traineranalyse-johan-cruijff/

Umschaltproblematik allerorten

"Die brasilianischen Offensivkräfte kommen hingegen nur sehr langsam damit zurecht. Gerade wenn sie in den mittelhohen Zonen nicht einfach auf den Ballträger zustürmen können. Aufmerksame Beobachter stellen als Grundsatzproblem fest: Viele Spieler der Reds reagieren erst in dem Moment, wenn der Ball schon beim Gegenspieler angekommen ist. Zu wenig Antizipation und mangelnde Bewegung abseits des Geschehens." http://spielverlagerung.de/2015/12/25/kloppool-in-der-krise/

Ancelotti war schon als Spieler Stratege

"Ebenso wie Rijkaard war Ancelotti die ideale Besetzung der überaus komplexen 6er Position. Beide waren offensiv und defensiv sehr gut, konnten sich im direkten Zweikampf die Bälle holen, versperrten Passwege gut, hatten eine tolle Technik und waren sehr aktiv im Vorwärtsgang, wo sie mit viel Laufarbeit und intelligentem Freilaufen die Mitte besetzen konnten. Rijkaard war hierbei der körperlich (noch) stärkere Akteur, der über seine Physis extrem viel abräumen konnte. Ancelotti hingegen war eher der Spielbestimmer und der primäre Ballverteiler im Aufbauspiel." http://spielverlagerung.de/2014/05/21/carlo-ancelotti-stoischer-maestro/

Wenn man die Spieler ohne Druck selbstverantwortlich ihren Weg finden läßt

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Tuchel spricht

 „ Wir wissen, wie viele Punkte wir bis jetzt geholt haben,  aber das enthebt uns nicht der Pflicht,  fleißig zu bleiben, an unserer Leistungsbereitschaft zu arbeiten  und die Füße am Boden zu halten.“ Thomas Tuchel

Rückwärts mit Bewegung

"Emre ist ein junger Spieler, der von seinen Emotionen lebt. Aber wenn man müde ist und den Weg zurück nicht mehr schafft, sollte man nicht nach vorne laufen", bemängelte der Coach in einem Interview mit der NBC das Defensivverhalten des Ex-Leverkuseners." Klopp über Emre Can

Serendipität

Intuitiv handeln, den Flow zulassen - so wie Thomas Müller. Scheiß auf die Vorgaben der Konformität.  Thomas Müller steht für das, was man in der Philosophie Serendipität nennt: Er findet das, was er nicht sucht. Ein serendipes Ereignis ist zum Beispiel: Kolumbus will die Passage nach Indien finden und entdeckt dabei Amerika. Müller schafft sich durch seine chaotischen Laufwege Möglichkeiten, von denen er selbst nicht wusste, dass sie existieren würden. Ein Zufallsgott – und damit auch ein großer Komiker. Serendipity  means a "fortunate happenstance" or "pleasant surprise". So sieht z. B. Umberto Eco die Fähigkeit, die verschiedenen Zeichen, die einem der Zufall beschert, in ein harmonisches Ganzes zu fügen, quasi wie einen zusammenhängenden Text zu lesen, als entscheidend an: Ohne die richtigen Schlüsse daraus zu ziehen, hätte es z. B. Fleming nicht viel geholfen, seine vom Schimmel verunreinigten und eigentlich unbrauchbaren toten Bakterienkulturen zu bet...

Der archimedische Punkt

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Ist im Fußball ist der archimedische Punkt:  die gelungene Aktion - die zum gemeinsam geteilten Erfolgserlebnis führt.

Fußball-Evolution nach Menotti

"Cesar Louis Menotti’s dictum: the point of training is to increase the speed at which a team can be precise – that seems written in the internal rhythms of football: each new form is developed and modified, made faster, until it reaches a maximum pace at which a new innovation arises to replace it." Inverting the Pyramid: The History of Football Tactics von Jonathan Wilson

Schöns Geist?

"In the 1920s a consultant of Hugo Meisl  moved to Germany, working as an adviser where one of his pupils was Helmut Schön, who was assistant to Sepp Herberger when West Germany won the World Cup in 1954, and led them to victory himself in 1974 – and generally evangelising for a technically adept style of football that would ensure English football was soon overhauled by Europe." Wilson - "Inverting the pyramid - the history of football-tactics"

Zu hierarchisch war die Mannschaft

Bis Schweinsteiger in die Rolle des Führungsspielers gewachsen war, dauerte es freilich. Zu dominant war lange noch das Auftreten des "Capitano" Michael Ballack und seines Mitstreiters Torsten Frings, zu hierarchisch die Strukturen innerhalb des Teams, zuletzt noch bei der EM 2008. http://www.spiegel.de/sport/fussball/bastian-schweinsteiger-der-vollendete-a-1105365-amp.html

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Klubs wie der dänische Überraschungsmeister FC Midtjylland setzen auf wissenschaftliche Statistiken und komplizierte mathematische Algorithmen, um den sportlichen Erfolg berechenbarer zu machen. Die Methodik stammt ursprünglich aus dem Baseball – und könnte nach Vorstellung ihrer Vertreter den europäischen Fußball revolutionieren. Die separate Betrachtung klassischer Fußballstatistiken wie Passquote, Anzahl von Ballaktionen oder Laufleistung einzelner Akteure spielen in der Spielanalyse der Dänen keine zentrale Rolle. Das Bauchgefühl der Verantwortlichen sowieso nicht. Stattdessen werden nach Vorbild der 'Sabermetrics'-Methodik aus dem Baseball zahlreiche Werte mit Hilfe von Algorithmen in Beziehung zueinander gesetzt. Das macht eine kombinierte Betrachtung von Taktik, Technik, Physis und Psyche auf wissenschaftlicher Basis möglich.  »Menschen ertragen es kaum, wenn sie die Dinge nicht kontrollieren können, deshalb konstruieren sie Geschichten«, sagt Benham. Das ist fas...

Sich verfranzen bringt Segen

Franz als Spieler Die kaum noch erträgliche leichtigkeit des seins Wie sagte wittgenstein: der mensch solle sich zum sein verhalten wie beckenbauer zum Ball Franz als trainer:  Ein Trainer ist kein Spieler. An Warnungen hat es nicht gefehlt. Daß Star-Spieler so selten gute Trainer werden wie herausragende Schauspieler große Regisseure, wußte man nicht erst seit dem Scheitern von Ferenc Puskas und Alfredo Di Stefano. Viele deutsche Bundesliga-Trainer, ohnehin in ihrer Eitelkeit gekränkt, weil Franz Beckenbauer ohne Lizenz auf die Trainerbank rutschte, wollen es nun immer gesagt haben, daß der Spieler-Star von einst als Fußball-Lehrer nicht der "Glücksfall" sei, den Bayern-Manager Uli Hoeneß anfangs in ihm sah. Er arbeitet mit den Methoden, die er als Spieler entwickelt hat, um auf dem Platz bestehen zu können. Beckenbauer wurde Weltstar, weil er lernte, Situationen in Sekundenschnelle zu erfassen. Zugleich gehörte es zu seinen existentiellen Überlebensbedingung...

EK1 & EK2

Das Fußballspiel besteht eigentlich aus zwei Spielen, getrennt voneinander: Forwärtsbewegung und Rückwärtsbewegung. Es sind unterschiedliche Strategien - emotionale Konfigurationen (EK1&EK2). Defensive und offensive jeweils eine eigene Welt.

Alex Ferguson's leadership approach

If you had a chance to interview him, what would you ask the man who many regard as the best coach in the history of European football, and perhaps sports as a whole? I can imagine many fans have pondered that question, but last year it took on greater relevance for me. That's because in what turned out to be Sir Alex Ferguson's last eighteen months in charge at Manchester United, my former student Tom Dye and I had a unique opportunity to study the legendary coach's leadership approach. We were able to conduct lengthy interviews with the man himself, we followed him around as he went about his daily activities on United's training ground, we saw him in action at the stadium, we interviewed several players, and we spoke with many people around him, from the club's kit manager to the chief executive officer. Not your average academic research project, in other words. We captured some of our initial findings in a  case study , released last fall (see  here and  ...

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Trainings ziel ist das

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