Posts

Posts mit dem Label "Kommunikation" werden angezeigt.

Es geht nur mit sozialer Kompetenz.

" Auch im Trainerberuf lässt sich ja der Erfolg der eigenen Arbeit beileibe nicht nur auf medizinische, biomechanische, trainingsmethodische und wettkampftaktische Kenntnisse, also auf rein fachliche Qualitäten zurückführen, sondern er hängt eben immer auch entscheidend davon ab, inwiefern es auf der Ebene des sozialen Miteinanders gelingt.(...) Generell steckt vor einem modernen, an Selbstbestimmung und Persönlichkeitsentfaltung orientierten Werthorizont ein hohes Maß an Personalisierung – im Sinne einer situativ-individuellen Zuwendung innerhalb der Trainer-Athlet-Interaktion – das zeitgemäße Verständnis von Sozialkompetenz ab. Dies wird auch von den Praktikern so gesehen, deren Aussagen gemäß die so genannten „alten Trainerschulen“, die sich vor allem durch einen autoritären Führungsstil, die Formalisierung der Trainer-Athlet-Beziehung und die geringe Beachtung individueller Bedürfnisse auszeichneten, kaum mehr als Erfolg versprechend eingeschätzt werden können. Na...

Keep it real

"Sein, das verstanden werden kann, ist Sprache," sagt Hans-Georg Gadamer . "Umgekehrt gilt also: Sprache, die nicht das Sein abbildet, ist Geschwätz," sagt Sloterdijk. Der Trainer sollte also nicht zu akademisch werden in der Ansprache, sondern immer nah an der gelebten Realität bleiben.

Kritik der dritten Art vermeiden

Bild
Wird Kritik nicht durch direkte soziale Kontrolle gefiltert bricht die Hemmungslosigkeit aus. Mannschaftsprobleme nicht über sozialen Medien kommunizieren.

Aufgaben adressieren

Wer  rumschreit: "wo ist denn das Mittelfeld?" oder "warum kommt niemand zurück?", der könnte auch vor Aufregung in die Hose pissen. Das hätte den selben Effekt - nämlich keinen, außer dass die Hose nass wird. Niemand wird sich angesprochen fühlen. Aufgaben müssen adressiert werden. Sonst gehen sie zu einem Ohr rein und zum anderen wieder raus, ohne dabei auch nur eine Gehirnzelle berührt zu haben.

Kritik nur im direkten Gespräch

"Wissen Sie, Spieler sind nach dem Spiel auch enttäuscht. Manchmal sollten sie besser den Mund halten", sagte Hecking verärgert und bezog sich auf Kruse, der vom Auftritt seiner Nebenleute beim vierten Ligaspiel in Folge ohne Sieg ziemlich enttäuscht war." http://www.sport1.de/fussball/bundesliga/2015/12/vfl-wolfsburg-dieter-hecking-rueffelt-max-kruse-fuer-kritik-an-mitspielern In der Hoch-Konzentrationsphase - das heißt eine Stunde vor dem Spiel, 90 Minuten während dem Spiel und 30 Minuten nach dem Spiel, keine Kritik an beteiligten Teammitgliedern. Die Emotionen sind in der Regel zu groß. Es werden nur archaische Impulse aktiviert. Im Regelfall wird da viel zerstört. Da kann einiges kaputt gehen. Deswegen runter vom Gas, abkühlen und später dann Kritik üben. Und zwar im direkten Gespräch - Mann zu Mann. Drei sind schon einer zuviel. Noch schlimmer aber ist in der Öffentlichkeit geäußerte Kritik. So ein Verhalten torpediert die Geschlossenheit der Truppe, bietet...

Anschlußfähige Kommunikation

Bild
Als Kommunikator vermittelbar bleiben.  Die Leute da abholen wo sie sind.  Warum waren die Sonics zu ihrer Zeit nicht erfogreich?? Sie waren einfach zu weit vorne dabei. Niemand hat sie verstanden. Bleibe verständlich.

Archetypen in der Erzählmatrix

Der Heros in tausend Gestalten (OT: The Hero with a Thousand Faces) ist ein 1949 erschienenes Buch von Joseph Campbell. "Campbell untersucht die Zusammenhänge zwischen den Lebenserfahrungen der Menschheit seit ihrem Aufbruch, den Gemeinsamkeiten aller Kulturen in ihren mündlich weitergegebenen Geschichten und den daraus abzuleitenden fundamentalen Bedürfnissen, die die Menschen mit dem Erzählen und Hören der Geschichten seit jeher befriedigt haben. Geprägt von Jungs Vorstellung der Individuation, der Selbstverwirklichung des Menschen für das allgemeine Gute nach der mutigen Konfrontation mit der freiwilligen eigenen Beschränktheit und dem eigenen Unbewussten, vergleicht er Helden in Mythen, Sagen, Märchen und Religionen auf der ganzen Welt und destilliert daraus eine einheitliche Grundstruktur."

RICHTLINIEN FÜR EINE GUTE KOMMUNIKATION

Einzelgespräche wirklich nur unter 4 Augen und 4 Ohren führen! Blickkontakt suchen und behalten – vor allem in schwierigen Gesprächssituationen! Dem Spieler zuhören, aber die Gesprächsführung behalten! Immer frontal vor der Gruppe stehen! Die Spieler sollen nicht in die Sonne blicken müssen! Mit jedem Spieler mindestens einmal Blickkontakt suchen! Die Spieler beim Namen nennen und ansprechen! Mal laut, mal leiser sprechen! Eigene Emotionen bewusst zeigen! http://www.dfb.de/trainer/artikel/nach-dem-spiel-ist-vor-dem-spiel-2191/

Name&Kontakt

 „Es ist gar nicht so schwer, das Vertrauen anderer zu gewinnen“, sagt er. Dafür brauche es vor allem den Vornamen. So banal diese These klingt, so glaubhaft kann der Lindauer das Phänomen beschreiben. Zwar ist der Vorname oft aus der Jugend noch negativ behaftet und verbunden mit Sätzen wie „Räum’ dein Zimmer auf!“, doch in einem positiven Zusammenhang wirke der Vorname verstärkend auf die gemeinsame Beziehung. Auch, weil sich der Gegenüber schlicht daran erinnert hat. Kommt dann noch Körperkontakt (beispielsweise eine Berührung am Arm) dazu, können starke Bindungen und Vertrauen entstehen, erklärt Ilgen. „Denn Körperkontakt sorgt automatisch dafür, dass das soziale Bindungshormon Oxytocin ausgeschüttet wird“, sagt er. Diese Behauptung untermauert der Redner mit der so genannten Trinkgeld-Studie („The Midas Touch“), die besagt, dass wenn Kellner Körperkontakt suchen, ihr Trinkgeld um 14 bis 17 Prozent steigt. Allerdings kann sich der positive Effekt des Vornamen-Nennens und Körp...

Respekt

Bild
Der Ton macht die Musik.

Braucht die Welt noch mehr Wutreden?

Bild
...Ich glaube schon! Im Video: Landesliga-Trainer Thorsten Legat hält emotionale Wutrede

Si tacuisses expertibus mansisses

Bild
Lieber erst drei mal nachdenken ob eine information notwendig ist als ständig unnötige Informationen abzusondern.

Kummer ums Facebook

Ein neuer Mensch? Eine kristalline Existenz, fast ein Paradebeispiel für eine „Ästhetik der Existenz auf FB“ in zehn Schritten: 1. Eine Miniwelt löst die andere ab. 2. Wir sind die Protagonisten einer großen schönen Flucht. 3. Schafft Distanz zum alten Selbst. 4. Alles, was Distanz schafft, ist gut. 5. Distanz ist unbedingt nötig, um Verwirrung zu stiften. 6. Verwirrung schafft Freiräume. 7. Nähe vortäuschen! 8. Dem direkten Zugriff auf eine Person, die sich auf Instinkt, Erfahrung und Wahrnehmung eigener psychischer Strukturen stützt, keine Chance lassen. 9. Alles in Anführungsstriche setzen. 10. Die Facebook-Aura hat doppelte Anführungsstriche.  Drama. Big Drama. Blau https://www.freitag.de/autoren/der-freitag/moritz-trinkt-immer-noch

Tony Bennetts cool duck syndrom - Sprezzatura

  Sprezzatura  [sprettsaˈtuːra] is an Italian word originating from Baldassare Castiglione's The Book of the Courtier, where it is defined by the author as "a certain nonchalance, so as to conceal all art and make whatever one does or says appear to be without effort and almost without any thought about it". It is the ability of the courtier to display "an easy facility in accomplishing difficult actions which hides the conscious effort that went into them". Sprezzatura has also been described "as a form of defensive irony: the ability to disguise what one really desires, feels, thinks, and means or intends behind a mask of apparent reticence and nonchalance." The word has entered the English language; the Oxford English Dictionary defines it as "studied carelessness" SPIEGEL:  Das Magazin Spin ernannte Sie neulich zum Paten der coolen, modernen Musik. Bennett:  Cool? Ich weiß gar nicht, was das Wort heute noch bedeutet. Früher meint...