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Posts mit dem Label "Struktur" werden angezeigt.

Was macht die Restpopulation?

Kontextabhängige Identitäts-Bildung durch Anpassung an die situativen Erfordernisse, die wiederum bestimmt ist durch die die Restpopulation. "Beim Menschen freilich kommen beispielsweise laut dem Schweizer Verhaltensökonom Ernst Fehr dreierlei Erschwernisse hinzu, die ein soziales Entgleiten in die Gier befördern: Erstens, dass dieses Belohnungssystem direkt mit unseren mächtigen übergeordneten Entscheidungsinstanzen im Stirnhin eng verdrahtet ist, dass Geld offenkundig ein besonders mächtiges Suchtmittel ist, wie Experimente mit Bankern gezeigt haben, und dass drittens dieser Erfolgszwang von einem weiteren mächtigen Mechanismus der Gedächtnisbildung begünstigt wird, den die Neurologen als „Priming“ – Bahnung – bezeichnen. Gemeint ist damit ein Prozess, der sich noch weitgehend im neuronalen Dunkel unserer Hirnwindungen abspielt, dessen Alltagskonsequenzen sich aber eindrucksvoll belegen lassen. Es geht um die heimlich-dominante Rolle des Unterbewusstseins. Um Begriff...

Brüllverbot. Ein Piech muss nicht schreien

Aggressives rumbrüllen ist lediglich Hinweis auf ein Strukturdefizit. In funktionierenden Strukturen braucht niemand laut werden. Klare Ansagen reichen. Einen Befehlsempfänger anzuschreien ist ein schäbiger Vorgang. "Piëch wird nie laut, seine Waffe sind leise, aber umso einschneidender Worte. Einmal in Ungnade gefallen, gibt es so gut wie keinen Weg zurück in den Dunstkreis des verschlossenen Managers." Die Legende sagt das Höchstmaß an geäußerter Missbilligung war "das fand ich jetzt nicht so gut." Starke Strukturen anstatt starker Worte.

Beuys noise! wie weit vorn war der denn!

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Gestalten statt Konkurrenzdenken. Jeder Spieler ist ein Künstler.

Das Ende des großen Auftritts

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Die große Show der alpha Männchen mit Kompetenz-Illusion ist vorbei. Chakka! Das geht nur unheroisch, weil grandiose Gesten alleine nicht geeignet sind, andere zur Mitarbeit zu motivieren.

Lernen und Korrigieren

Kant ging es hier, so formulierte es einmal der Soziologe Oskar Negt, also um das "Naturrecht auf Neugierde", um das Lernen und Korrigieren, ja um die stete Verbesserung im Zeichen der Vernunft. Kurz: um Selbstoptimierung. Eine, die freilich nichts mit jenem Effizienzfetischismus zu tun hat, der heute von Apologeten des entfesselten Markts gepredigt wird. Vielmehr umreißt sie eine Art anthropologisches Ausdauertraining, eine Lerntheorie, die das Individuum in das anlasslose Duell mit sich selbst schickt. Sie meint also eine Haltung, die auch mit jenem Imperativ überschrieben sein könnte, den Peter Sloterdijk für den Titel seines Opus Magnum wählte: Du musst dein Leben ändern. http://www.zeit.de/kultur/2015-12/selbstverwirklichung-optimierung-essay

Data soccer - Die Key Performance Indikatoren

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...gilt es herauszufinden.  "KPIs sind das Zauberwort, die Abkürzung steht für Key Performance Indikatoren, sie benennen die entscheidenden Erfolgsparameter.Vor allem für solche Aktionen, die in der "Danger Zone", also dem Areal zwischen Fünfmeterrraum und Strafraumgrenze stattfinden."  Daten dürfen nicht zum Selbstzweck werden. Sie brauchen jemanden der sie interpretiert - den Laptop - Trainer . (Danke dafür Mehmet Scholl ) "Ein Profi kann 100 Prozent erfolgreiche Pässe gespielt haben, aber er hat trotzdem schlecht gespielt,  wenn keiner davon zu einem Tor führt." Daten, so sein Credo, brauchen jemanden, der sie versteht" "Wenn es darum geht, im Klub eine Entscheidung zu treffen, vertraue ich immer den Zahlen. Sie lügen  nicht", sagt er. Funktionäre, die sich nur auf ihr Bauchgefühl verlassen, verachtet er." http://www.welt.de/sport/fussball/internationale-ligen/article142177657/Dieser-blasse-Physiker-ist-Tuchels-BVB-Inspirati...

Motivationsverdrängung

"Man kann diesen Effekt ganz einfach testen. Man nehme sich sein eigenes oder – falls nicht verfügbar – ein beliebiges anderes Kind und identifiziere, womit es sich am liebsten beschäftigt. Es ist egal, ob es sich um das Lesen von Büchern, das Zeichnen von Bildern, das Werfen von Bällen, das Spielen von Video Games oder das Verprügeln von Nachbarkindern handelt. Dann zahlt man diesem Kind jedes Mal, wenn es seine Lieblingstätigkeit ausführt, eine Geldprämie. Man wird feststellen, dass die Lieblingstätigkeit sehr bald keine Lieblingstätigkeit mehr ist, sondern nur noch ausgeübt wird, wenn sie entsprechend belohnt wird." Auch Überrechtfertigungseffekt oder Korrumpierungseffekt genannt. Funktioniert auch mit zu viel Loben.Vernichtet intrinsische Motivation nachhaltig. "Als sich vor einigen Jahrzehnten die Instrumente der leistungsorientierten Mittelvergabe in Unternehmen durchzusetzen begannen, kursierte unter Mitarbeitern der Witz zweier fiktiver Mineralölfirmen „Super...

The social brain and its superpowers:

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http://www.scn.ucla.edu/socialbook.html "Across the board, people are increasingly sacrificing their personal relationships for the pursuit of wealth. The American Freshman survey has been tracking the values of college students since the mid-1960s. The survey is a good barometer of social and cultural change and it shows how far we've come in prioritizing material values over social ones. In 1965, college freshman said that “starting a family” and “helping others” were more important life goals than being “very well off financially.” By the eighties, it was the reverse: “helping others” and “starting a family” were less important to college freshman than making a lot of money. In 2012, freshmen prioritizing being “very well-off financially” peaked at 81 percent, the highest that number has been in the survey’s history. “My gut says making more money will make me happier,” Lieberman writes in the book, “but my gut is wrong … The more individuals endorse materialism ...

Struktur.motiviert

The results also indicate  that a person’s achievement motive requires situational incentives, such as the chance to excel, associated with feelings of competence to predict flow and well-being. The person-situation interaction is one of the most prominent theoretical concepts of motivation psychology To conclude, we have learned at least three things from our data. First, that it is worth analyzing individual motive dispositions when analyzing the outcomes of basic need satisfaction. In doing so, a significant amount of further variance in optimal flow and well-being can be explained. Interventions such as changing environmental characteristics (e.g., specific task characteristics) in order to enable individuals to satisfy their basic needs could be tailored to the individuals’ motives. For example, creating situations in which the experience of competence is enhanced (e.g., through regular feedback), is less beneficial in terms of well-being for individuals with a...

Ideen semantisch verorten

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Mund abwischen und weiter

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Botschaft Nr.1:   " Nicht die Fehler sind das Problem, sondern die Reaktion darauf. " Klopp ärgerte sich, dass seine Mannschaft nach dem abermals frühen Rückstand "den Kopf, die Kompaktheit" verloren habe."

Es sind die Strukturen

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Evo Morales  verbrachte seine Jugend im Departamento Oruro im Altiplano in schwerster Armut. Vier seiner Brüder starben in jungen Jahren. Er entstammt einer Aymara-Familie aus dem kleinen Dorf Orinoca auf dem bolivianischen Altiplano. Oft gab es für ihn und seine Geschwister nur dreimal täglich Maissuppe zum Essen. Erinnerungen seiner Schwester Esther belegen die harte Kindheit des Präsidenten: "Meine Mutter behandelte unser Fieber allein mit Koka und Zucker. Manchmal heilte uns das. Wenn das Fieber so hoch war, dass es wehtat, bekamen wir Koka und Zucker unter die Achseln gedrückt, um unsere Füße wurde ein schwarzes Tuch gewickelt. Was so viel bedeutete wie: Du wirst durchkommen oder musst sterben."[3] Während der Schulzeit arbeitete Morales in einer Bäckerei und verkaufte Süßigkeiten in der Schule, die er selbst nur bis zur sechsten Klasse besuchte. Am Wochenende spielte er zusätzlich in einer Band, um seinen Unterhalt zu verdienen. Als der Frost wieder einmal die g...

Biasss!

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Vorsicht vor sozialwissenschaftlichen Untersuchungen. Vor allem wenn sie auf direkter Befragung basieren. In punkto Selbsteinschätzung, Fremdwahrnehmung, Offenlegung der eigenen Motive sind die Antworten aus vielen Gründen extreme gebiased. Intervenierende Variablen Suggestion durch den Befrager das Problem der sozialen Erwünschtheit und Manipulation der Daten sind weitere Faktoren, die den Blick auf die wahre Natur des Menschen erschweren. Aus der comedy show Saturday Night Live: " If you ask a woman why they find a guy attractive. All women say: Its because of his humor. So Brad Pitt and Georg Clooney must be hilarious." Schönes Beispiel wie hochsensibel situationsabhängig Wahrnehmung und Bewertung von sozialen Phänomenen ist: Did you know that holding a warm cup of coffee can foster a sense of trust in another person? Touching is an important part of interacting with our environment and people. Research suggests that touch, including temperature sensations can su...

Ständiger Veränderungsprozeß?

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" Das Regenmacher-Phänomen : Wid ersprüche im Konzept der lernenden Organisation." von  Stefan Kühl Die spannende Frage lautet: Ist das überhaupt möglich oder überfordert man damit die Struktur/das System und insbesondere die Spieler?

Eine zu starre Hierarchie fördert Wahrnehmungs-Verzerrung

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Wahrnehmungsverzerrrungen spielen sich immer auf der Beziehung-Ebene ab.  Sie sind hierarchisch organisiert. Stichwort Ameisengefühl : Die Leute führen die Rollenspezifisch erwartbaren Handlungen aus. Gemäß der Zuschreibungen aus dem sozialen Umfeld. Zuschreibungen werden zu Selbstzuschreibungen. Äußere Zwänge werden zu inneren Zwängen. Am Schluß werden aus ganz normalen Männern Verbrecher . Hallo   Konformitätsexperiment von Asch : Hallo  Milgram ,  Hallo die Welle , Hallo Stanford-Prison-Experiment . Raus aus dem Ameisen-Gefühl, wenn's schiefläuft! Ansonsten mir der Masse schwimmen und funktionieren.

Präzision auf den Pfad,den Weg, die Strasse bringen.

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Es ist das Netzwerk

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Die Wahrheit ist Verdichtung

"Kontrolle - Stabilität - Tiefe - Präzision - Genauigkeit" Ludwig Wittgenstein (* 26. April 1889 in Wien; † 29. April 1951 in Cambridge)  Österreichisch-britischer Philosoph.

Einen Plan haben

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Vorausschauende Planung ist die halbe Miete. Fronten nicht überdehnen und am Schluß gewinnt der der noch mehr Körner im Köcher hat. Ressourcen und Logistik entscheiden. Der Krieg ist quasi schon bei der Planung entschieden. "The "military conflict" referred to in the book's subtitle is therefore always examined in the context of "economic change." The triumph of any one Great Power in this period, or the collapse of another, has usually been the consequence of lengthy fighting by its armed forces; but it has also been the consequences of the more or less efficient utilization of the state's productive economic resources in wartime, and, further in the background, of the way in which that state's economy had been rising or falling, relative to the other leading nations, in the decades preceding the actual conflict. For that reason, how a Great Power's position steadily alters in peacetime is as important to this study as how it fights in warti...

Individualisierung

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Fremdzwänge werden zu Selbstzwängen.